15. Januar 2025

Studie: Cyberkriminelle nutzen gestohlene Zugangsdaten für jeden zweiten Angriff

Die Zeiten der klassischen Hacker-Einbrüche sind vorbei. Eine aktuelle Analyse von Varonis Systems enthüllt einen besorgniserregenden Trend: 57 Prozent aller erfolgreichen Cyberangriffe erfolgten über kompromittierte Nutzerkonten. Statt Systeme zu hacken, loggen sich Kriminelle einfach mit ergaunerten Anmeldedaten ein – und bleiben dabei oft monatelang unentdeckt.

Das macht diese neue Angriffsmethode so gefährlich: Die Täter bewegen sich wie legitime Insider durch die Unternehmensinfrastruktur und haben es primär auf wertvolle Firmendaten abgesehen. In 54 Prozent der Fälle stehen personenbezogene Daten im Fokus, gefolgt von sensitiven Gesundheitsinformationen.

Die bittere Realität: 85 Prozent der Cybervorfälle werden auch Wochen nach der Entdeckung noch untersucht – ein Zeichen für die Komplexität dieser schwer erkennbaren Angriffe. Unternehmen brauchen dringend intelligente Analyse-Tools für das Nutzerverhalten, um diese Angriffe zu erkennen.

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